Corona-Hilfe

Informationen für Unternehmen in der Corona-Krise

Unsere Geschäftspartner bieten Ihrem Unternehmen schnell und unkomplizierte Hilfe auf folgenden Infoseiten, Hotlines und Informationsblättern:

 

13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmerverordnung

  • In Bayern gilt seit 7. Juni 2021, die Dreizehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV), die am Samstag, 5. Juni 2021, veröffentlicht wurde. Die Verordnung bringt weitreichende Lockerungen mit sich. Unter anderem dürfen die Innengastro und der Handel bei einer Inzidenz unter 100 mit Auflagen (z.B. Hygienekonzept, Kundenbegrenzung) wieder öffnen. In Bayern gibt es außerdem nur noch zwei Inzidenzschwellen (50 und 100) und der bisher für Bayern geltende Katastrophenfall wurde zum 7. Juni aufgehoben.
    Die Bestimmungen und Lockerungen finden Sie jeweils im kurzen Überblick unter den nachfolgenden Internet-Links.
    • Rahmenbedingungen für die Öffnung von Geschäften und Betrieben: www.ihk-nuernberg.de/s/137034
    • Rahmenbedingungen für Gastronomie und Hotellerie: www.ihk-nuernberg.de/s/135345
    • 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (PDF): https://www.ihk-nuernberg.de/dreizehnte-bayerische-infektionsschutzmassnahmenverordnung.pdf
    Unser IHK Nürnberg Corona-Informationsportal mit weiteren Informationen zum Thema finden Sie hier: www.ihk-nuernberg.de/s/134744

Priorisierung von Mitarbeitern in Unternehmen der "kritischen Infrastruktur

  • Wie können Mitarbeiter von Unternehmen der "kritischen Infrastruktur" (KRITIS) eine höhere Impfpriorisierung erhalten? Diese Frage wird uns derzeit immer häufiger gestellt, doch die Antwort darauf ist stark vom Unternehmen und der betroffenen Branche abhängig. Die folgenden Links geben wichtige Anhaltspunkte darauf, welche Unternehmen für eine Priorisierung in Frage kommen und wie der Prozess abläuft.
    - Das Dokument "Covid-19: Übersicht Kritischer Dienstleistungen Sektorspezifische Hinweise und Informationen mit KRITIS-Relevanz" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt eine Übersicht über Sektoren, Branchen und spezifische Dienstleistungen, die als "kritische Infrastruktur" eingeschätzt werden könnten. Die letztliche Festlegung obliegt allerdings den Ländern, weshalb die genannten Branchen nur einen Anhaltspunkt bieten: Dokument herunterladen (PDF-Datei, www.bbk.bund.de)
    - Das Rechtsportal "CRonline" bietet eine rechtliche Einschätzung zum Hintergrund einer Priorisierung und zusätzlich einen Mustertext für Unternehmen an: Artikel jetzt lesen (www.cr-online.de).
    Stellen Unternehmen ihren Beschäftigten eine Bestätigung aus, können diese sich damit in die Impflisten eintragen (Impfzentrum, Hausarzt oder andere Arztpraxen). Die Bestätigung des Arbeitgebers stellt die Mitarbeiter mit 60-Jährigen in der Priorisierung gleich.

Mehr zum Thema Corona-Impfungen finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/oeffnung-von-geschaeften-und-betrieben/corona-impfung-corona-test/#impfungen.

Hygienekonzept der IHK Nürnberg für Mittelfranken für Betriebe

Corona-Testangebotspflicht für Unternehmen

  • Alle Arbeitgeber in Deutschland müssen ihren Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, ab der kommenden Woche Corona-Tests anbieten. Das hat das Bundeskabinett am Dienstag, 13. April beschlossen. Die entsprechende Änderung der Arbeitsschutzverordnung hat die Regierung auf den Weg gebracht.
    Demnach müssen Arbeitgeber Schnell- oder Selbsttests einmal pro Woche anbieten. Für besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tätigkeitsbedingt häufige Kundenkontakte haben, körpernahe Dienstleistungen ausführen oder in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, sind mindestens zwei Testangebote pro Woche Pflicht. Dies gilt zunächst bis 30. Juni 2021.
    Gemeinsame Aktivitäten der Wirtschaft haben dazu geführt, gegenüber den ersten sehr weitgehenden Regulierungsvorstellungen der Bundesregierung entscheidende Erleichterungen zu erreichen:
    • Schnelltests oder Selbsttests reichen aus
    • Selbsttests müssen nicht unter Aufsicht durchgeführt werden
    • Arbeitgeber müssen keinerlei Dokumentation über das Testergebnis und die zu testenden Personen durchführen. Erforderlich sind für den Arbeitgeber lediglich Nachweise über die Beschaffung von Tests oder über eine Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten
    • die Testung muss nicht während der Arbeitszeit erfolgen.
  • Unternehmen, die sich bereits jetzt über betriebliche Corona-Tests informieren, Hersteller und Anbieter von Tests suchen oder Mitarbeiter schulen möchten, finden alle Informationen auf unserer Seite zu Corona-Tests: www.ihk-nuernberg.de/corona-tests

Schulung: Durchführung von Corona-POC-Antigen-Schnelltests in Unternehmen

  • Im Rahmen der Teststrategie spielen die POC-Tests eine zentrale und wichtige Rolle. Möglich sind Bürgertestungen auch in Unternehmen, wenn diese vom Gesundheitsamt dazu autorisiert werden (sog. "Beauftragung Dritter" gem. §4a TestV). Voraussetzung: Nichtärztlich geführte Einrichtungen oder Unternehmen, die in eigener Verantwortung testen und abrechnen möchten, müssen ihr Personal durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal in der Anwendung und Auswertung der Antigen-Schnelltests schulen lassen.
    Die IHK bietet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz Schulungen für Mitarbeiter an, die in Unternehmen Tests durchführen sollen. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Schulung einen entsprechenden Nachweis. Die komplette persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Test-Kits für die Einweisung werden zur Verfügung gestellt. Medizinische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich.
    Derzeit ist die Anmeldung für zwei Termine am 10. und 12. Mai geöffnet, weitere Termine werden je nach Nachfrage angeboten. www.ihk-nuernberg.de/v/6058

Entscheidungsfinder für Coronahilfen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen "Entscheidungsfinder" entwickelt, um Unternehmen bei der Wahl zur richtigen Coronahilfe zu unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/ueberbrueckungshilfe

Überbrückungshilfe Corona - Wirtschaftsministerium

Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe

  • Antragstellung: Die Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).
    Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen ist. Beantragt wird die Novemberhilfe mit Unterstützung eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Rechtsanwalts.
    Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag selbst (ohne prüfenden Dritten, mit Elster-Formular) bis 5.000 Euro beantragen. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform der Überbrückungshilfen www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Bayerisches Hilfsprogramm für Kunst- und Kulturschaffende

  • Empfänger erhalten für den Zeitraum ab Oktober 2020 eine Finanzhilfe als Ersatz des entfallenden Unternehmerlohns von bis zu 1.180 Euro monatlich, die mit der derzeitigen, bis Ende des Jahres laufenden Überbrückungshilfe des Bundes kumulierbar ist. Das Solo-Selbständigen-Programm umfasst ein Gesamtvolumen von 37,5 Mio. Euro für das Jahr 2020. Weitere Informationen und eine Übersicht finden Sie unter:
    www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/corona-virus-finanzielle-hilfen#hilfsprogrammkultur

Überbrückungshilfe III jetzt auch für große Unternehmen

  • Jetzt können auch größere vom Lockdown betroffene Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen. Die bislang geltende Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro entfällt für vom Lockdown betroffene Unternehmen. Dies gilt für Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche, die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind, sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche.
    Darüber hinaus können Hersteller und Großhändler die Kosten von verderblicher Ware für die Gastronomie und den Garten- und Gemüsebau im Rahmen der Überbrückungshilfe III ebenfalls ansetzen. Die FAQs des Bundeswirtschaftsministeriums zur Überbrückungshilfe III wurden umfassend aktualisiert.
    Eine Webinar-Aufzeichnung: "Überbrückungshilfe III - Was geht und was geht nicht?" finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/s/138972.
    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ihk-nuernberg.de/ueberbrueckungshilfe.

Verlängerung der Corona-Hilfen bis Mitte 2021

  • Die Europäische Kommission hat die Verlängerung der bisherigen beihilferechtlichen Grundlagen für die Corona-Hilfen genehmigt. Die entsprechenden Hilfen können nun bis zum 30. Juni 2021 weitergewährt werden. Die Bundesregierung verlängert daher das KfW-Sonderprogramm bis zum 30. Juni 2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen.
    Ebenso können die LfA-Corona-Hilfen nunmehr nahtlos weiter beantragt werden können. Dies umfasst vor allem die bewährten Schnellkredite der beiden Förderbanken. Auch die Genehmigung für den BayernFonds für Unternehmen mittlerer Größe wurde verlängert und an die neue Laufzeit angepasst. Ab sofort kann der BayernFonds Garantien bis 30. Juni 2021 gewähren und Rekapitalisierungsmaßnahmen bis 30. September 2021 einsetzen.
    https://www.ihk-nuernberg.de/finanzielle-hilfen

Neustarthilfe für Soloselbständige

  • Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.
    Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung. Weitere Informationen finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/ueberbrueckungshilfe

Corona-Hotline für Selbständige

  • Die Agentur für Arbeit hat eine Service-Hotline für Selbstständige, Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie Künstlerinnen und Künstler eingerichtet. Wer zu dieser Gruppe gehört und finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder sucht, erhält unter der gebührenfreien Nummer 0800 4555 521 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr hilfreiche Auskünfte.
    Diese Servicerufnummer erleichtert die Beantragung der Grundsicherung sowie von Corona-Hilfen und ist optimal abgestimmt auf die Zielgruppe der Selbstständigen. Die Mitarbeiter erklären, wie Anträge gestellt werden können und welche Unterlagen erforderlich sind. Sie beraten außerdem psychologisch und helfen auch bei beruflicher Neuorientierung.
    Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gebührenfrei erreichbar unter 0800 4555 521.

Ausbildungsprämie

  • Ausbildungsprämie (bei Erhalt des Ausbildungsangebotes)
    Unternehmen mit bis zu 499 Vollzeitäquivalente erhalten für jeden Auszubildenden (mit Ausbildungsbeginn ab dem 1. Juni 2021), eine Prämie in Höhe von 4.000 EUR, sofern die Zahl der für das neue Ausbildungsjahr geschlossenen Ausbildungsverträge auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten drei Jahre gehalten wird. Bedingung für die Auszahlung der Ausbildungsprämie ist, dass das Ausbildungsverhältnis über die Probezeit hinaus fortbesteht. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen erheblich von der Corona-Krise betroffen ist. Dafür wurde seit Januar 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat Kurzarbeitergeld gezahlt oder der Umsatz ist seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Zeitraum im Jahr 2019 zurückgegangen. Die Anträge sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

  • Ausbildungsprämie plus (bei Erhöhung des Ausbildungsangebotes)
    Unternehmen mit bis zu 499 Vollzeitäquivalente erhalten für jeden Auszubildenden (mit Ausbildungsbeginn ab dem 1. Juni 2021), der die durchschnittliche Anzahl der letzten drei Jahre übersteigt, eine Prämie in Höhe von 6.000 EUR. Bedingung für die Auszahlung der Ausbildungsprämie plus ist, dass das Ausbildungsverhältnis über die Probezeit hinaus fortbesteht. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen erheblich von der Corona-Krise betroffen ist. Dafür wurde seit Januar 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat Kurzarbeitergeld gezahlt oder der Umsatz ist seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Zeitraum im Jahr 2019 zurückgegangen. Die Anträge sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

  • Mehr Informationen zu den Fördermöglichkeiten der 1. Förderrichtlinie finden Sie unter:
    https://www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/corona-virus-regelungen-ihk-pruefungen/corona-virus-foerdermoeglichkeiten-in-der-ausbildung-bundesprogramm-ausbildungs

  • Das Dokument "Bescheinigung der zuständigen Stelle" müssen Sie sich bestätigen lassen.
    Als IHK-Betrieb muss das ausgefüllte Dokument an ausbildungspraemie@nuernberg.ihk.de.
    HWK-Betriebe wenden sich bitte an lehrlingsrolle@hwk-mittelfranken.de.   

Kurzarbeitergeld - Agentur für Arbeit

Steuererleichterungen - Finanzamt

Liquiditätshilfe durch Kredite und Risikoübernahmen - LfA Förderbank Bayern

Infosammlung - IHK Nürnberg für Mittelfranken

Infosammlung - Handwerkskammer Nürnberg für Mittelfranken

Corona-Arbeitsschutzstandards

  • Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in einen Leitfaden zum einheitlichen Arbeitsschutz Informationen zusammengestellt, wie Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter während Corona schützen können

Kreditberatung - Sparkasse Mittelfranken Süd

  • Auf der folgenden Seite erhalten Geschäftskunden immer die aktuellsten Informationen zu den Finanzhilfen für Unternehmen, die durch Corona in finanzielle Nöte geraten sind: https://www.spkmfrs.de/corona
  • Hinweis: informieren Sie sich zuerst auf der genannten Seite, lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen, vereinbaren Sie anschließend mit Ihrem Sparkassenbetreuer einen Termin

Videochat-Programme im Test

 

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